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Kornsjöarna

 

Geschichte:

Die drei Kornsjö-Seen, im Grenzgebiet zwischen Bohuslän, Dalsland und Norwegen, werden von einem Fluss verbunden, der früher nicht befahrbar war. Der Norra Kornsjön ist ein Grenzsee zwischen Norwegen und Schweden. 1879 gab es eine Eisenbahnlinie von Halden nach Kornsjö auf der schwedischen Seite. 1897 bekam Kornsjö eine Zollstelle. Ende 1880-talet startete der Dampfschiffsverkehr auf dem Kornsjö-See, um Güter einfacher nach Kornsjö zum Umladen auf die Eisenbahn zu verfrachten. Aber der kleine Fluss zwischen dem nördlichen und dem mittleren Kornsjön war nicht mit Dampfschiffen zu befahren.

1897 begann man einen Kanal zwischen dem nördlichen und dem mittleren Kornsjö-See zu graben, der 1898 fertig wurde. Dieser Kanal wurde von Hans Johansson von Röstan in Koxeröd und Karl-Johan Andersson in Gäddvik von Hand mit dem Spaten gegraben. Sie bekamen Hilfe von Hans Söhnen Karl und August. Für ihre Arbeit bekamen 300 Kronen. Der Kanal ist ungefähr 110 Meter lang, vier Meter breit und wurde von der Oberkante aus ungefähr drei Meter tief. In den Jahren verschlammte der Kanal wieder und musste gereinigt werden. Auch diese Arbeit wurde von Hans Johansson und Karl-Johan Andersson engagiert ausgeführt. Dieses Mal bekamen sie 72 Kronen für ihre Arbeit.

Auf dem nördlichen und dem mittleren Kornsjö kam in den Jahren ein kräftiger Dampfschiffsverkehr zustande. Die Dampfboote beförderten Passagiere und verfrachteten Güter aller Art. Das bekannteste Dampfboot war wohl die "Pröven" mit vier Mann Besatzung an Bord - 2 Schweden und zwei Norweger. Dieses Boot war in Verkehr bis zur Unionsauflösung zwischen Schweden und Norwegen im Jahr 1905. Der Kanal wurde nach dieser Zeit nicht mehr betrieben, ist aber noch immer mit kleinen Booten befahrbar. Heutzutage wird er fast ausschließlich von Kanufahrern benutzt.

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