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Göteborg

Göteborg ist mit 507.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Schwedens. Bis 2025 soll die Bevölkerung auf nahezu 600.000 Einwohner kommen.  Mit dem größten Hafen des Landes ist es ein wichtiger Handelsplatz. Außerdem gibt es eine Universität und Technischen Hochschule mit ca. 61.000 Studenten. Etwa 20 Prozent der Einwohner Göteborgs sind im Ausland geboren.

Die Stadt wurde 1621 von Gustav II. Adolf gegründet und nach holländischem Vorbild mit Kanälen und 20 Brücken errichtet. Die großen Werften sind heute fast alle stillgelegt. Auf deren Gelände entstanden neue und interessante Gebäude. Die größten Industriekonzerne hier sind Volvo und die Kugellagerfabrik SKF.

Die lockere, freundliche Mentalität ihrer Bewohner und die ausgeprägte Cafe-Kultur geben der Stadt ihren familiären Charakter, der ihr den Beinamen "die größte Kleinstadt Schwedens" eingebracht hat. Sehenswert sind der Gustav Adolfs Torg, der Marktplatz mit dem altem Rathaus, das 1672 von Tessin d.Ä. entworfen wurde, sowie die Residenz und die Börse.

Am Östra Hamngatan und dem Kungsportsplatsen steht die "Kupfermähre", das Reiterdenkmal Karl IX. Die Antikhallarna sind Skandinaviens größter Kunst- und Antikmarkt. Am Götaplatsen steht der Poseidon-Brunnen des Bildhauers Carl Milles. Lohnend sind auch das Kunstmuseum, das Stadttheater, die Stadtbibliothek und das Konzerthaus. Ein Erlebnis ist der Bummel über die Kungsportsavenyn, kurz "Avenyn" genannt, die Prachtstraße Göteborgs, umsäumt von Geschäften, Restaurants und Cafes. Hier kann man nach Herzenslust einkaufen! Auch im äußerst sehenswerten ehemaligen Arbeiterviertel Haga ist das Flair vergangener Zeiten noch zu spüren. Nordstan ist mit 150 Geschäften unter einem Dach das größte Einkaufszentrum Skandinaviens.

Göteborg hat viele hübsche Parks: den der Trädgårdsföreningen (Der Gartenverein) mit Rosarium, Palmen und Schmetterlingshaus, den Slottsskogen, einen großen Naturpark mit nordischen Tieren, Vogelhaus und Kinderzoo sowie den Botaniska trädgården (Botanischer Garten) mit Gewächshäusern und das Japandalen (Japanischer Ziergarten).

Für Familien ein Muss ist der Liseberg, Skandinaviens größter Vergnügungspark mit großem Tivoli, bekannten Künstlern, vielen Restaurants, Wasserspielen sowie fantastischen Blumen-Anlagen und einem speziellen Areal für Kleinkinder. Einen Weihnachtsmarkt gibt es von Mitte November bis 23. Dezember (mit Geschäften, Weihnachtstrunk, Schlittschuhlaufen und drei Millionen Weihnachtslichtern).

Auf der Werft Terra Nova wurde eine Rekonstruktion des Ostindienseglers Götheborg (1745 gesunken) gebaut. Im Oktober hat sich der Segler auf seinen Weg nach China gemacht. Im Universeum kann man Wissenschaft, Technik und Natur hautnah bei einer Wanderung durch den tropischen Regenwald, am Aquarium und bei Experimenten erleben. Im Göteborgs Maritima Centrum können historische Schiffe und ein U-Boot am Kai besichtigt werden.

GöteborgSehenswert sind außerdem das Kunstmuseum und die Kunsthalle mit französischen und niederländischen Meistern, den Skagenmalern, Carl Larsson u.a. nordeuropäischen Künstlern. Das Hasselblad Center stellt Fotografien und Fotos aus. In den Kronhusbodarna kann man Kunstgewerbe kaufen. Das naturhistorische Museum ist im Slottsskogen beheimatet und bietet eine der weltweit erlesensten Sammlungen aus Südamerika. Im Stadtmuseum ist das Ostindiska huset, ein schwedisch-ostindisches Handelshaus von 1762. Das Tropikhuset, ebenfalls im Slottskogen, präsentiert zahlreiche exotische Tiere und Gewächse aus aller Welt. Lohnend sind auch das Röhsska Museum für Design und Kunsthandwerk sowie das Schifffahrtsmuseum mit dem Aquarium. Das Schifffahrtsdenkmal mit dem Standbild der Seemannsfrau erinnert an die Opfer des Krieges. Skansen Kronan beheimatet ein militärhistorisches Museum.

In der Hafeneinfahrt fahren Schiffe von Lilla Bommen zur Festung Nya Elfsborgs fästning (1670), wo es im Sommer Führungen gibt. Einige Schiffe fahren weiter zum Vinga fyr, einem Leuchtturm mit Lotsenstation (seit dem 17. Jh). Im Dezember 2004 wurde das neue Weltkulturmuseum eröffnet! 1994 wurde am Packhuskai, der Schnittstelle zwischen historischer Innenstadt und den Hafen und Industriegeländen, Göteborgs Oper als einer der ersten größeren Bauten der Neuzeit errichtet. Das neue Opernhaus bietet mit ihrer imposanten Architektur ein neues Wahrzeichen am Hafen. Sehenswert ist auch die Feskekörka, eine kirchenähnliche Fischhalle (1874) mit Restaurant. Am Fischerhafen werden unter der Woche früh um sieben Uhr Fische versteigert. Von der Masthuggskyrkan (1914) genießt man eine herrliche Aussicht. Die im 13. Jh. gebaute Örgryte gamla kyrka erhielt im 18. Jh. ein verändertes Aussehen, als die Deckenmalereien entstanden. 

Eine schöne Aussicht hat man vom Göteborgsutkiken, 86 m ü.d.M. in dem neuen originellen Bürohaus am Hafen (entworfen von Ralph Erskine). Das Scandinavium an der Messe hat eine Innenarena mit 14.000 Sitzplätzen, und Ullevi ist Schwedens größte Sportarena mit Platz für 45.000 Zuschauer (Rockkonzerte und diverse Veranstaltungen). Das Highlight 2006 ist die Leichtathletik EM, die vom 6. bis 13. August stattfindet. In Göteborg gibt es ein gut ausgebautes Straßenbahnnetz bis hinaus in die Schären bei Saltholmen. Im Sommer verkehren historische Straßenbahnen zwischen dem Bahnhof und Liseberg. Stadtrundfahrten werden ab dem Kungsportsplatsen angeboten. Schären vor Göteborg: Mit Ausflugsbooten und kleinen Autofähren erreicht man viele der kleinen Schären und Inseln vor Göteborg, z.B. Vinga, Styrsö, Donsö, Brännö, abends teilw. mit Musik/Tanz. Unterwegs in Göteborg: Den Göteborg Pass gibt es für einen oder zwei Tage. Im Preis enthalten sind freier Eintritt in Museen, Sehenswürdigkeiten und Sightseeingtouren, freie Fahrten in Bus und Straßenbahn und mehreren Schärenbooten sowie freies Parken. Erhältlich ist er in Fremdenverkehrsbüros, Hotels und auf Campingplätzen. 1 Tag: 175/(Kinder: 135) SEK, 2 Tage: 295/(210)SEK. Mit den "Paddan-Booten" kann man im Sommer organisierte Kanal- und Hafenrundfahrten unternehmen (empfehlenswert!).

Ullevi-Stadion

  Kommunen | www.goteborg.se

 

 

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