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Nachrichten aus Schweden - August 2006

Aktuelle Nachrichten

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Norweger werden durch das Einkaufen in Schweden immer fetter

Die Norweger kaufen viel ungesunde Lebensmittel in Schweden. Sie füllen ihre Einkaufswagen mit Schweinekoteletten, Speck, Wurst, Käse, Limonade, Süßigkeiten, Tabak und Alkohol. Die großen Mengen, die eingekauft und konsumiert werden, beeinflussen die Gesundheit negativ, meint Bendik Samuelsen, ein Sachverständiger und erster Assistent an der Handelshochschule in Oslo. Wenn man viel Limonade und Speck im Kühlschrank hat, dann isst man auch mehr. Das Interesse der Norweger nach schwedischem Zucker und Fett kann daher zu einem Gesundheitsproblem werden. Jedes Jahr konsumieren die Norweger sechs Milliarden Kronen in Schweden an Lebensmittel. Immer mehr Menschen haben Probleme mit Übergewicht.
Durch die z. Zt. schwache schwedische und starke norwegische Krone hat der Grenzhandel zwischen den beiden Ländern stark zugenommen. Der Pendelverkehr zwischen Schweden und Norwegen (vor allem in Töcksfors und Svinnesund) ist dreimal so groß wie die der Arbeitspendler in der Öresundregion. Fast 90 Prozent der Maxi Matts Kunden in Töcksfors sind Norweger.

Quelle: NWT

Telefonverkäufer klingeln 70 Millionen Mal pro Jahr

Die Callcenter entwickeln sich in Schweden mit rasender Geschwindigkeit. Heute gibt es 600 schwedische Betriebe, die ihre Waren oder Dienste über das Telefon verkaufen. Die Beschäftigung in dieser Branche nahm zwischen 2004 und 2005 um 20 Prozent zu. Die Callcenter mit eingerechnet, arbeiten 100.000 Personen in dieser Branche, die 70 Millionen Anrufe pro Jahr oder 1,2 Millionen Anrufe in der Woche tätigen. Mit Hilfe von Kundenregistern, wissen die Verkäufer genau, welcher Kunde welche Produkte früher mal gekauft hat.

Quelle: n24.se 27.08.2006

Investitionen in die Stromproduktion

Die Zunahme von Stromkonsumenten im Norden hat heute zu einer latenten Defizitlage gesorgt. Die Energieriesen in Norwegen haben in einem normalen Jahr Stromunterproduktion. Die Wasserkraft reicht nicht länger und Gaskraftwerke sind von politischer Seite gestoppt worden. Der trockene Sommer in diesem Jahr schafft ein großes Loch in der Kapazität. Nun sucht man nach neuen Programmen zum Ausbau der Stromproduktion im Norden mit bis zu 50 Terawattstunden.
Der neue finnische Großreaktor mit einer Leistung von 1600 MW wird 2009 an Netz gehen. Schon 2008 geht Oskarshamn 3 mit einer um 20% erhöhten Leistung von bis zu 1450 MW wieder ans Netz. Vattenfall ist ebenfalls dabei seine Reaktoren Ringhals 3 und Ringhals 4 auf die gleiche Leistung zu erhöhen. Das geschieht mit dem Einbau von neuen Turbinen aber auch mit Erhöhung der thermischen Wirkung in Ringhals 3. Ringhals 4 soll bis 2011 umgebaut sein. Zwischen 2008 und 2010 werden die 3 Reaktoren in Forsmark auf die gleiche Weise umgebaut. Zusammengerechnet werden diese 5 Reaktoren dann 500 MW mehr an Leistung bringen.
In Schweden aber auch Norwegen wird die Windkraft in Zukunft eine größere Rolle spielen. Ein größeres Projekt steht schon nächstes Jahr bereit. In Lillgrund südlich der Öresundbrücke zwischen Malmö und Kopenhagen werden 48 große Windräder mit zusammen über 300 MW ihre Arbeit aufnehmen. Noch größer ist das Projekt Kriegers Flak, ca. 35 Kilometer südlich von Trelleborg, mit 640 MW. Vattenfall plant auch einen massiven Ausbau von Windkraft im Inneren von Norrland. Bis 2016 will Vattenfall 8 Terawattstunden Windkraft erzeugen, also soviel wie ganz Barsebäck.
Vattenfall wird mit 65-70 Milliarden Kronen in den nächsten 10 Jahren der größte schwedische Investor werden. Eon’s Gaskraftwerk in Malmö wird ab 2008/2009 ca. 3 Terawattstunden Strom und Wärme liefern und soll etwa 3 Milliarden Kronen kosten. Eon plant auch große Windkraftprojekte in Schweden und Dänemark.

Quelle: n24.se 27.08.2006

Tjejmilen in Stockholm

Am 27. August fand in Stockholm zum 23. Mal der sog. „Tjejmilen“ statt. Der 10 km Lauf um den Djurgården in Stockholm ist nur für Frauen und Mädchen gedacht. Mit 21.836 Teilnehmern aus 14 Nationen, ist es Schwedens größte Sportveranstaltung und gleichzeitig Volksfest. Mehrere Bands spielten am Rand der Laufbahn eine bunte Mischung der schönsten Lieder aus den 70iger bis 90iger Jahren. Schnellste Läuferin mit 34,12 Minuten war die 27jährige Ida Nilsson vom Sportverein Högby IF in Öland. Nach dem Lauf wurden alle Läufer zu Käsekuchen und Kompott eingeladen.
Tjejmilen findet seit 1984 unter dem Motto: ”Ein 10 Kilometerlauf ohne Jagd und Stress - nur für Frauen und Mädchen” statt. Man kann selbst wählen, ob man mit oder ohne Zeitmessung starten will. Tjejmilen hat deshalb zwei Klassen: „Fun Run“ (ohne Zeitmessung) und „Tidtagning“ (mit Zeitmessung). Alle Teilnehmer erhalten eine Goldmedaille mit blaugelbem Band. Die Läufer in der Gruppe „Tidtagning“ bekommen außerdem eine Urkunde mit der gemessenen Zeit nach hause geschickt. Das nächste große Sportereignis in Stockholm ist der S:t Eriksloppet, ein Halbmarathonlauf über 21 km, der am Samstag den 2. September 2006 stattfindet.

König bekam unerwartet Besuch von oben

Gestern Abend gegen 20 Uhr schlug die Wache von Schloss Drottningholm Alarm, als 4 große Heißluftballons mit Passagieren nahe dem China-Schloss auf Ekerö landeten, nur ein Steinwurf vom privaten Garten der Königsfamilie auf Schloss Drottningholm. Eine Polizeipatrouille wurde sofort zur Residenz kommandiert. Die Ballons wollten eigentlich in Hallunda landen, wurden aber durch schlechte Wetterverhältnisse zur Notlandung gezwungen. Die Königsfamilie war zu diesem Zeitpunkt nicht auf Drottningholm sondern auf Öland. Das Schloss ist ein Schutzobjekt, dass man nicht überfliegen darf.

Quelle: Expressen 25.08.2006

Unwetter zog über Stockholm

Ein großes Tiefdruckgebiet zog gestern über Süd- und Mittelschweden. Heftiger Regen und Gewitter hielt Stockholms Feuerwehr in Atem. Die Keller von hunderten Häusern, Schulen und Betrieben wurden überschwemmt, die Straßen standen unter Wasser. Der Nackatunneln wurdekomplett überschwemmt. Der Wetterdienst SMHI zählte im Großraum Stockholm 914 Blitze. Viele Blitze haben automatisch hunderte von Brandmeldern ausgelöst und führten sogar zu Signalfehlern an der Untergrundbahn, so dass es zu großen Verspätungen im Nahverkehr kam. Ein Blitz verursachte einen Brand in einem Dreifamilienhaus aus.

Quelle: Aftonbladet 22.08.2006

Handyfreie Zonen im Stockholmer Nahverkehr

Handyfreie ZoneIn Flugzeugen gibt es ein Totalverbot für Mobiltelefone und bei der Schwedischen Staatsbahn ‚SJ’ mobilfreie Waggons. In Stockholm werden ab dem 21. August in Bussen, U-Bahnen, S-Bahnen und den Regionalbahnen "Nicht-Mobil-Zonen" eingeführt. Die Zonen werden mit Schildern markiert und befinden sich im vorderen Teil der Wagen. Wer dieses Verbot missachtet, wird allerdings nicht bestraft.

Quelle:Aftonbladet 21.08.2006

Schwedenfest in Wismar

Vom 18. bis 20. August fand im 777. Jubiläumsjahr der Hansestadt Wismar ein großes Schwedenfest statt. Drei Tage lang erinnerte die historischen Altstadt in guter Feierlaune an ihre 155 jährige Zugehörigkeit zu Schweden. Der Marktplatz wurde zum Feldlager umgebaut, auf dem während des Schwedenfestes ein historisches Heerlager mit Trosswagen und Zeltschmiede eingerichtet war. Man konnte nachgestellte Schlachten, sowie Vorführungen und Exerzierübungen des Wismarer Schützenvereins und von militärhistorischen Vereinen erleben. Am Hafen begleitete eine Kanonenbatterie mit regelmäßigen Böllerschüssen das Schwedenfest. Am Sonntag fand ein Festumzug in historischen Kostümen der verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte statt.
Die Hansestadt gehörte bis 1903 offiziell zur schwedischen Krone. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Wismar von den Schweden eingenommen und in den „Nordischen Kriegen“ als schwedische Besitzung ständig in militärische Auseinandersetzungen hineingezogen.

Kanuweltmeisterschaft in Ungarn

Markus Oscarsson gewann gestern Gold im ungarischen Szeged (1000m Einer-Kajak K-1 der Männer). Der Schwede war sechs Hundertstel vor dem Briten Tim Brabants. Die 4 Schwedinen Anna Karlsson, Josefin Nordlöw, Sofia Paldanius und Karin Johansson holten heute im 200 Meter K-4 der Damen WM-Bronze.

20.08.2006

Fußball Länderspiel Deutschland-Schweden

Das gestrige Länderspiel Deutschland gegen Schweden in Gelsenkirchen stand vor einer ersten Bewährungsprobe. Die Schweden haben sich natürlich eine Revanche für die Niederlage bei der WM auf die Fahnen geschrieben. Doch es kam anders. Der Traum wurde schon nach sieben Minuten beendet, als die Deutschen mit 2:0 führten. Dem Team von Trainer Lars Lagerbäck fehlte einfach der Umbruch und Deutschland gewann schließlich mit 3:0 (alle Tore in der ersten Halbzeit). Was den Blaugoldenen fehlte, waren Spieler die den Ball dribbeln können und damit selbst das Spiel und das Tempo diktieren. Das Spiel vor 53.000 begeisterten Zuschauern in der Gelsenkirchener Arena war natürlich ein Traumstart für den neuen deutschen Bundestrainer Joachim Löw.

17.08.2006

Freiwilliger Alkoholtest auf Fähren

Vom 1. Oktober an werden sämtliche Fähren der Stena Line mit Alkoholmessgeräten für LKW-Fahrer ausgestattet. Die Messgeräte werden in der so genannten 'Trucker Lounge' für LKW-Fahrer installiert. Beim Einschecken bekommen die LKW-Chauffeure ein Informationspaket mit einem Einmalmundstück für den Alkoholtest. Der Test ist ganz freiwillig und anonym. Bei mehr als 0,2 Promille im Blut leuchtet eine rote Lampe auf. Der LKW wird dann vom Personal der Stena Line aufs Festland gefahren. Die Diskussion bekam schnellen Auftrieb, als im Herbst 2004 ein betrunkener LKW-Fahrer aus Polen in Skåne einen Unfall verursachte, bei dem 5 Personen starben.

Quelle: SvD 15.08.2006

Quecksilbertonnen in der Ostsee

Im Meer bei Åstön nördlich von Sundsvall wurden bei Vermessungsarbeiten durch Geologen 30 Fässer mit quecksilberhaltigen Abfällen entdeckt. Die Provinzialregierung beschloss augenblicklich Maßnahmen. Zuerst werden die Stellen kartographisiert und der Status festgestellt, danach weitere Maßnahmen beschlossen. Es ist auch noch nicht sicher, ob es sich empfiehlt, die Tonnen aus 80 Meter Tiefe zu heben, sagte der Regierungspräsident von Västernorrland, Gerhard Larsson.
In den 50er und Anfang der 60er Jahre versenkte man 21.000 Fässer mit verbrauchter Katalysatormasse in der Ostsee in der Nähe von Sundsvall. Die Abfälle stammen von Papier- und Farbenfabriken. Die giftige Masse wurde mit Beton vermischt und im Meer versenkt. Damals war diese Abfallbeseitigung noch zulässig. Man schätzt den Quecksilberanteil auf 9 Tonnen. Nun sind die Fässer verwittert und in der Ostsee tickt eine Zeitbombe.

Quelle: TV4 15.08.2006

Waldbrände in Norrbotten

Seit dem Wochenende rasen mehre große Waldbrände in Norrbotten. Insgesamt brennen mehrere tausend Hektar Wald, 1500 Hektar sind bereits zerstört. Im Nationalpark Muddus brennt auch ein 100 Hektar großes Waldgebiet. Durch den starken Südwind breitet sich das Feuer weiter nach Norden aus. Bei Bodträskfors wurden mehre Dörfer evakuiert, als sie von den Flammen bedroht wurden. Es sind 80 Feuerwehrleute aus fünf Orten und ein Verband der schwedischen Heimwehr-Miliz sowie 1 Feuerlöschboot und 7 Helikopter mit Wasserbomben im Einsatz. Es wird noch mehrere Wochen dauern, bis alle Brände gelöscht sind. Als Ursache der Waldbrände vermutet man Funken von einer Waldarbeitsmaschine. Es gibt viele trockene Gebiete in Norrbotten nach dem extrem trockenen und warmen Sommer.

Quelle: SvD 15.08.2006

Leichtathletik-EM in Göteborg

Die schwedische Kronprinzessin Viktoria eröffnete am 6. August die 19. Leichtathletik-Europameisterschaft in Göteborg. Die Eröffnungsfeier fand am Abend vor 100.000 Zuschauern auf dem Götaplatsen statt und endete mit einem Feuerwerk. Bis zum 13. August kämpften insgesamt 1370 Athleten aus 48 Ländern in 47 Wettkämpfen um die Medaillen. Der Marathonlauf fand auf einem rund zehn Kilometer langen Rundkurs im Stadtzentrum statt, der vier Mal durchlaufen werden musste. Die Wettbewerbe im Gehen wurden auf der Skånegatan, einem zwei Kilometer langen Rundkurs vor dem Stadion, ausgetragen. Start und Ziel bei allen Rennen war das Ullevi-Stadion. Die anderen Wettkämpfe fanden im knapp 45.000 Zuschauer fassenden Ullevi-Stadion statt, dass bereits 1995 Schauplatz der 5. Leichtathletik-WM war.
Carolina Klüft, die Olympiasiegerin im Siebenkampf, erkämpfte sich die Goldmedaille. Ebenfalls Gold gewannen Susanna Kallur im Hürdensprint und Christian Olsson im Dreisprung. Eine Silbermedaille holte der 27-jährige Schwede Johan Wissman im 200-m-Sprint. Die schwedischen Hoffnungen im Hochsprung, Stefan Holm und Kajsa Bergqvist erreichten nur Bronze.

Medaillenspiegel

Platz

Land

Gold

Silber

Bronze

1. Russland 12 12 10
2. Deutschland 4 4 2
3. Weißrussland 4 3 2
4. Frankreich 4 1 3
5. Spanien 3 3 5
6. Schweden 3 1 2
7. Belgien 3 0 0
8. Portugal 2 1 1
9. Italien 2 0 1
10.

Großbritannien

1 5 5

Steuerbefreiung für Ethanol

Durch den Beschluss der Steuerbefreiung von biobasierenden Heizstoffen wurde Ethanol konkurrenzfähig zu Benzin. Der Verbrauch von Ethanol in Autos betrug im ersten Halbjahr dieses Jahres 21.000 Kubikmeter verglichen mit 5.000 Kubikmeter für dieselbe Periode 2005. Heute gibt es ca. 450 Tankstellen, an denen Ethanol getankt werden kann. Die Zahl soll in den nächsten Monaten kräftig steigen.
Der weltgrößte Energiekonzern State of Grid of China investiert über eine Tochtergesellschaft zwei Milliarden Kronen in eine Ethanolfabrik in Sveg und schafft damit hundert neue Arbeitsplätze. Der Hauptteil der heutigen schwedischen Ethanolproduktion in Norrköping und Örnsköldsvik beträgt 70.000 Kubikmeter pro Jahr. Nachdem dieses Jahr Zoll auf Ethanol und die Steuerbefreiung für Bio-Treibstoffe eingeführt wurde, planen außer den kommunal betriebenen Energiegesellschaften auch private Betriebe und Zusammenschlüsse von Bauern den Bau neuer Ethanolfabriken. Binnen zwei Jahren könnte die schwedische Produktion um über 500 Prozent zunehmen.

Damit könnten auf längere Sicht reine Diesel- wie auch Benzinautos in Schweden unverkäuflich werden. Beim Neukauf eines Kfz lohnt es sich also schon heute auf Hybrid- oder Ethanolantriebe umzusteigen.

Quelle: Smålandsposten 12.08.2006

Schwedische Wirtschaft wächst

Im 2. Quartal 2006 wuchs das schwedische Bruttoinlandsprodukt (BNP) um 5,5% gegenüber dem Vorjahr. Das ist der höchste Zuwachs seit dem 1. Quartal 2000 mit 6%. Damit lässt die schwedische Wirtschaft alle alten EU-Länder hinter sich. Nur die neuen EU-Länder wie Estland 11,1%, Lettland 13,1% und Litauen 7,8% haben einen noch größeren Zuwachs.

Quelle: NWT 08.08.2006

Starkes Verlangen nach schwedischem Whisky

Schwedischer WhiskyDie Idee, einen schwedischen Whisky herzustellen, entstand bei einem Skiurlaub. Im Kameradenkreis einer Skihütte mit einer Flasche Whisky fragte man sich, warum es eigentlich keine schwedische Sorte gibt. Ein Jahr später gründeten sie das Unternehmen "Mackmyra Svensk Whisky". Am 7. August kam die mit "Preludium 02" bezeichnete Sorte in den Handel. Das ganze Volumen von ca. 6000 Halbliterflaschen wurde im Handumdrehen für 431 Kronen (61% Steuern) pro Stück verkauft. An den Verkaufsstellen von Systembolaget bildeten sich schon um 7°° Uhr Schlangen. Preludium 02 hat einen Alkoholgehalt von 54,2 Vol.% und ist die zweite von sechs Ausgaben mit begrenztem Volumen.

Quelle: NWT 08.08.2006

Ljunganvirus verursacht Tod bei Nagetieren

Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass mit dem Ljunganvirus angesteckte Wühlmäuse und Lemminge, an Diabetes und Herzmuskelentzündungen erkranken können. Hinter diesen neuen Entdeckungen steht eine Forschergruppe unter Leitung des Virenforschers Professor Bo Niklasson. Sie haben in Laborversuchen mit Waldmäusen, Feldmäusen, Graurötelmäusen und Lemmingen aus Västerbotten und Norrbotten herausgefunden, dass das Alter der Nagetiere, die Zeit der Infektion mit dem Virus und auch der Stresslevel der Tiere großen Einfluss auf die Erkrankung haben.

Quelle: NWT 07.08.2006

Mann von Luchs angegriffen

Ein älterer Mann wurde in Arboga bei einem Waldspaziergang von einem Luchs angegriffen. Der Mann schlug mit einem Stock auf das Tier und kam ohne Schaden davon. Kurz darauf sah der Mann ein Rehkitz und wusste, dass er zwischen Luchs und Rehkitz geriet. Es ist äußerst ungewöhnlich, dass ein Mensch vom Luchs angegriffen wird.

Quelle: JAKT journalen 8/2006

Fische werden auf Quecksilbergehalt untersucht

Das Livsmedelsverket plant eine landesweite Untersuchung und Kartographierung von Fischen auf ihren Quecksilbergehalt. Es ist schon lange her, dass so eine Untersuchung stattfand. Die Fischarten, die untersucht werden sollen, sind Barsch, Hecht, Zander, Quappe, Aal und Heilbutt.

Quelle: Upsala Nya Tidning

Schwarzarbeit in Schweden

800.000 Schweden arbeiteten letztes Jahr schwarz. Zusammengerechnet verdienten die Schwarzarbeiter letztes Jahr 120 Milliarden Kronen. Mit diesem Geld könnten 66.000 Menschen einen Ganztagsjob bekommen. Die größte Gruppe der Steuerpfuscher sind die Selbstständigen. Ein Viertel die arbeiten, ohne Steuern zu bezahlen, sind Studenten und Wehrpflichtige.

Die Untersuchung wurde von Skatteverket durchgeführt

Kolibakterien in der Ostsee

Drei Personen sind an Cholera erkrankt, nachdem sie in der Ostsee bei Karlshamn gebadet hatten. Forscher nahmen daraufhin Wasserproben aus der Ostsee und ostschwedischen Seen. Die Proben zeigten, dass es an vielen Stellen längs der Küste und an einigen Stellen des Mälaren Kolibakterien gibt. Schon lange gab es nicht mehr so viele Bakterien, wie in diesem Sommer. Bei der anhaltenden Wärme vermehren sie sich weiter. Sie erzeugen vorwiegend Ohrenentzündungen und bei Verschlucken von Meerwasser auch Magenerkrankungen.

Quelle: NWT 05.08.2006

Verbot von Wasserskootern auf schwedischen Seen

Das Fahren von Wasserskootern auf den schwedischen Gewässern ist ein populäres Vergnügen, obwohl es auf vielen schwedischen Seen verboten ist. Die Strafe bei Nichtbeachtung beträgt 2000,- SEK. Geschwindigkeitsüberschreitungen, die es auf vielen Flüssen und Kanälen gibt, werden zusätzlich bestraft. Nur auf den allgemeinen Fahrwegen wie z.B. des Vänern ist das Fahren mit Wasserskootern ausdrücklich erlaubt. Der Naturvårdsverket ist der Meinung, dass die Wasserskooter den Boden aufwühlen und damit Pflanzen und Tieren schaden. Ein weiteres Argument gegen die Skooter ist der Lärm.
Die schwedische Wasserskooterverordnung wird gerade beim europäischen Gerichtshof behandelt. Schweden ist das einzige Land in der EU, dass solche Einschränkungen hat. Die Verordnung wird als Handelshindernis gesehen. Ein Beschluss kommt frühestens in einem halben Jahr. Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 5 Knoten, wie z.B. auf dem Klarälven, wird auf keinen Fall aufgehoben, womit die Benutzung dieser Höllenmaschinen auf vielen Wasserstraßen weiterhin nicht möglich ist.

 

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