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2010, 2011)

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Deutschland
und Dänemark einigten sich heute darauf, eine Brücke über den Fehmarnbelt zu
bauen. Über das größte europäische Bauvorhaben war anderthalb Jahrzehnte
diskutiert worden. Die Bauarbeiten für die 19 Kilometer lange, auf 70
Pfeilern stehende Brücke zwischen Puttgarden und Rødby sollen 2011 beginnen
und 2018 abgeschlossen und damit der größte Flaschenhals im nordeuropäischen
Verkehrssystem beseitigt sein. Da die Dänen wesentlich stärker an dem Projekt
interessiert sind als die Deutschen, wird Dänemark die vollen Baukosten für
die 5,5 Millionen Euro teure Brücke übernehmen. Die privat finanzierten und
durch Staatsgarantien abgesicherten Kosten sollen langfristig durch
Mauteinnahmen zurückfließen. Man rechnet mit ca. 10.000 Fahrzeugen, die die
Brücke täglich passieren werden.
Die Reederei Scandlines wurde letzte Woche von Dänemark und der Deutschen
Bahn für eineinhalb Milliarden Euro an ein privates Konsortium verkauft. Da
fragt man sich, ob der Brückenbau da schon feststand?
Die dänische und deutsche Regierung können sicherlich eine politische
Absichtserklärung für eine feste Querung über den Fehmarnbelt abgeben und
auch das Bauvorhaben anschieben, aber eine endgültige Entscheidung ist
deshalb noch nicht gefallen, da für die Umsetzung des Projektes noch andere
Behörden wie das Bundesamt für Naturschutz in die Planungen mit
einzubeziehen sind. Auch ist für das internationale Seegewässer außerhalb
der Dreimeilenzone die internationale
Seeschifffahrtsorganisation IMO für eine Genehmigung zuständig. Beim Bau der
Brücke würde die jetzt zehn Kilometer breite Fahrrinne auf eine nur 1,6
Kilometer breite Durchfahrt bzw. zwei 700 Meter breite Passagen gestaucht
werden. Eine Havarie eines der dort rund 60.000 fahrenden Schiffe währe sehr
wahrscheinlich. Im Gegensatz zur Storebaelt-Brücke ist die geplante
Fehmarnbelt-Brücke genau quer zur Hauptwindrichtung ausgerichtet, so dass
sie sturmbedingt häufig für den LKW-Verkehr gesperrt werden muss. In den
nächsten Monaten wollen Deutschland und Dänemark ihre Absichtserklärung zu
einem Staatsvertrag weiterentwickeln.
Quelle: n-tv
29.06.2007
Vier von zehn
tödlichen Unfällen im schwedischen Straßenverkehr beruhen auf Trunkenheit am
Steuer. Das schreibt SVT's Video-Text. Die Autos werden immer sicherer, auch
die Straßen und Wege werden stetig sicherer gebaut. Trotzdem starben dieses
Jahr mehr Menschen im Verkehr als voriges Jahr. Das beruht vor allem darauf,
dass zu viele Menschen Auto fahren, trotzdem dass sie Alkohol getrunken
haben. Jeden Tag fahren ungefähr 20.000 berauschten Menschen auf
schwedischen Straßen, ist auf SVT's Video-Text zu lesen.
Am 28. Juni feierte man in Sjötorp das 175-Jahresjubiläum des
Göta
Kanals! Es wurde ein Gedenkmonument von Künstler Bengt Olson eingeweiht. Ein festliches Programm mit Parade und Musik rahmte
den Tag.
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Vor 3 Wochen
hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass der private Import von
Alkohol im Versandhandel zulässig ist, der Besteller aber die schwedische
Alkoholsteuer zu bezahlen hat. Bis jetzt haben nur fünf Schweden den
bestellten Alkohol beim Finanzamt angemeldet, obwohl die Berechnungen auf
zehntausende deuten. Gemäß der Forschungsgruppe 'Sorad' hatten im
Jahr 2005 ca. 60.000 Schweden Schnaps im Internet gekauft. Im Jahr 2004 hat
das Zollamt über 7.000 Lieferungen beschlagnahmt. Nun ist das schwedische
Finanzamt den Privatimporteuren auf der Spur. Das schwedische Finanzamt
bekommt dabei eine so genannte Rechtshilfe von den spanischen und deutschen
Behörden, die von den Versandläden die Orderlisten anfordern. Somit kann der
schwedische Staat die Steuern für Alkoholkäufe einfordern, die bis zu sechs
Jahre zurückliegen.
Außer der Alkoholsteuer von 501 Kronen pro Liter reinem Alkohol sind die
Käufer auch gezwungen eine Versäumnisgebühr von 1000 Kronen pro Bestellung
und einen Steuerzuschlag zu bezahlen. Wer 1 Liter Schnaps im Internet
bestellt hat und es nicht beim Finanzamt angemeldet hat, muss mit einer
Nachzahlung von 1200 Kronen rechnen.
Um die 6.000 Schweden bekommen in diesen Tagen einen Brief mit Überschrift
'Angående alkoholskatt'. In dem Brief steht genau, was bestellt
wurde, von welchem Betrieb, wann und wie viel Steuer zu bezahlen ist. Dem
Brief liegt auch eine Zahlkarte bei. Es handelt sich dabei um keine kleinen
Summen. Die 6.000 Schweden, die in den nächsten Tagen den Brief von
Skatteverket bekommen, müssen zwischen 4.000 und 17.000 Kronen bezahlen.
Na denn, Skål.
Quelle: DN
28.06.2007
Dieses Jahr werden in Schweden 175 digitale
Geschwindigkeitsüberwachungskameras
der neuen
Generation zu den schon 700 installierten aufgestellt. Ab Sommer wird
auch eine neue mobile Geschwindigkeitskamera eingeführt. Ab nächstes Jahr wird
es 30 Stück davon geben. Der große Vorteil von ihnen ist, dass die neue
Kameraausrüstung kurzfristig an Baustellen und besonders gefährlichen
Wegabschnitten aufgebaut werden kann. Einige der Kameras werden auch in
Polizeiautos eingebaut. Die Polizei in Östersund ist eine der ersten, die so
eine Kamera mit dem dazugehörigen Computersystem eingebaut bekommt.
Quelle: Östersunds LT 26.06.2007
Die heimfahrenden Mittsommer feiernden Schweden verursachten heute im ganzen
Land Staus. Es war so, als wenn heute nach der Lunchzeit alle gemeinsam
losgefahren sind. Am schlimmsten war es an der Westküste auf der E6, wo sich
der Verkehr am Tingstadstunnel sowie am Fähranleger in Lysekil staute. Mit 7
Kilometern staute sich nördlich von Munkedal nach einem Verkehrsunfall. Der
Rückreiseverkehr von Öland zum Festland begann ebenfalls zur Luchzeit zäh
über die Ölandbrücke.
Quelle: SvD 24.06.2007
Der frühere
englische Fußball-Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson wird neuer Trainer bei
Manchester City. Der 59 Jahre alte Schwede gilt als Wunschkandidat des
ehemaligen thailändischen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra, dessen
Übernahmeangebot der Verein derzeit prüft. Eriksson wird bei Manchester über
zwei Millionen Pfund das entspricht 27,5 Millionen Kronen, pro Saison
verdienen. Außerdem wird er 50 Millionen Pfund (ca. 700 Millionen Kronen)
für den Einkauf von neuen Spielern bekommen.
Quelle: SvD
23.06.2007
Der
schwedische Wallenbergkonzern engagiert sich als Großinvestor in der
norwegischen Firma Aker Kværner. Das Unternehmen Saab und der
Investmentkonzern Investor beteiligen sich mit 10 Prozent an der neuen
norwegischen Holding. Der Deal wurden heute Morgen bei einer Pressekonferenz
in Oslo vorgestellt. Die vier Aktieneigentümer der neuen Holdinggesellschaft
sind Kjell Inge Røkke mit der Firma Aker Kværner, die 60
Prozent der Aktien halten wird, 30 Prozent übernimmt der norwegische Staat.
Die Wallenberg-Gruppe wird 7,5 Prozent mit Saab, und 2,5 Prozent mit
Investor übernehmen. Die vier Aktionäre haben eine Verabredung getroffen,
die die Geschäfte für die nächsten zehn Jahre regelt. Aker Kværner, mit
einer Firmengeschichte, die bis in das 18. Jahrhundert zurückreicht, war
Gegenstand einer Übernahme. Damit die Gesellschaft nicht in ausländische
Hände fällt, ist der norwegische Staat als Teilhaber mit dreißig Prozent in
die neu gebildete Holding eingestiegen. Das Geschäft muss allerdings noch
vom norwegischen Parlament genehmigt werden. Eine Entscheidung wird für
diesen Herbst erwartet.
Der größte
norwegische Industriekonzern hatte 2006 mit 21.000 Angestellten in mehr als
30 Ländern einen Umsatz von 50 Milliarden Euro. Die Geschäftsfelder von
Aker Kværner sind in der Öl- und Gasindustrie, Fischerei,
Biotechnologie, Papierherstellung und Metallerzeugung.
Quelle: E24 & finanznachrichten.de 22.06.2007
Die
Ostseereederei Scandlines wird privatisiert. Für 1,56 Milliarden Euro
veräußerten Dänemarks Regierung und die Deutsche Bahn die Reederei an die
deutsche Allianz Capital Partners (40%), den britischen 3i-Fonds (40%) und
die Deutsche Seereederei (20%). Das Konsortium hat sich darauf geeinigt,
dass bis 2010 keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden. Die
neuen Eigentümer wollen die Scandlines Gruppe an die Börse zu bringen.
Die
Fährreedereien wehren sich mit den Mitteln der Billigflieger gegen die
preisaggresive Konkurrenz in der Luft. Auf der Nord- und Ostsee kämpfen die
Reedereien mit harten Bandagen gegen die Ein-Euro-Konkurrenz. Dabei müssen
sie sich noch gegen weitere Wettbewerber behaupten. Mit den Brücken über den
großen Belt und den Öresund sind Schweden und Norwegen seit geraumer Zeit
quasi „trockenen Fußes“ zu erreichen. Doch die Fährreedereien sind trotz
Brücken, Tunnels und Billigfliegern nicht untergegangen. Die Fähren können
zwar nicht so schnell sein wie ein Flieger, aber sie verkaufen die Anreise
zum Urlaubsland als "ersten Urlaubstag". Vor allem für Familien ist das
eigene Auto als Urlaubsvehikel plus Fährüberfahrt unter dem Strich häufig
praktischer und billiger als die Kombination aus Billigflug und Mietwagen.
Außerdem kann jeder so viel Gepäck mitnehmen, wie er will.
Die
schwedische Reichsbank heute den Leitzins zum achten Mal seit Januar 2006
erhöht. Die letzte Anhebung war im Februar 2007. Damit liegt der so genannte
REPO-Satz (Zinssatz, der bei Wertpapierpensionsgeschäften angewendet wird)
nun bei 3,5 Prozent. Dies entspricht einer Erhöhung von 0,25 Prozentpunkten.
Die Reichsbank signalisierte bis zum Jahresende weitere Zinserhöhungen bis
zu 4,0 Prozent. Der Grund für die heutige Zinsanhebung ist die gute
Konjunktur. Nach Bekanntgabe der Zinserhöhung fiel der Wert schwedische
Krone gegenüber dem Euro von 9,41 auf 9,25 Kronen pro Euro.
Quelle: E24
20.06.2007
Gemäß dem
Reiseveranstalter Ving, feiern dieses Jahr um die 100.000 Schweden den
Mittsommer im Ausland. Aber den obligatorischen Hering und das Schnäpschen
gibt es auch in anderen Teilen der Welt. In den Hotels von Ving zum Beispiel
auf Mallorca und Kreta gibt es die Möglichkeit zu einem klassisch
schwedischen Mittsommer. Es ist ja nicht so, dass man um eine Stange herum
tanzen muss, obwohl das der Brauch für Familien mit Kindern ist. In vielen
Ländern sind es die schwedischen Botschaften, Konsulate oder die Schwedische
Kirche die eine Mittsommerfeier
organisieren.
Hier ist ein Guide zu Mittsommerfeiern in 12 Orten außerhalb Schwedens:
Athen,
23. Juni, Schwedische Kirche. Gottesdienst, Tanz um den Maibaum, Spiele,
Tanz und Essen.
Berlin,
22. Juni, Svenska Victoriaförsamlingen. Tanz um den Maibaum, Musik, Essen
und Basar.
Bern,
22. Juni, Bundesplatz. Volkstanz, Schwedischkurs, Musik, Essen, Kochkurs,
Märchen für Kinder.
Costa del
Sol, 22. Juni, Schwedische Kirche. Musik, Tanz, Essen, Ziehharmonika.
London,
23. Juni, Hyde Park. Picknick, Tanz um den Maibaum und Spiele.
Los
Angeles, 24. Juni, 2854 Trifuno Canyon Road. Frühstück, Volkstanz,
Spiele, Musik und Tanz um den Maibaum.
Luxemburg,
23. Juni., Kockelscheuer. Picknick, Grill und Tanz um den Maibaum.
Moskau,
22. Juni - 24. Juni, Gorkijparken. 3-Tage-Festival mit Essen,
Musikauftritten und Spielen.
New York,
22. Juni, Battery Park. Violinenauftritt, Volkstanz, Maibaum und schwedische
Delikatessen.
Paris,
23. Juni, Schwedische Kirche, Bailly.
Picknick, Tanz um den Maibaum, Musik. (Nicht bei Regen).
Peking,
23. Juni, Schwedische Botschaft. Picknick und Tanz.
San
Francisco, 23. Juni, Sveadal. Elvakaffe, Tanz um den Maibaum.
Quelle: SvD
19.06.2007
Das
Hultsfred-Festival ist Schwedens größtes und bekanntestes Rockfestival. Vom
14.-16. Juni standen die besten Bands der Welt, aber auch neue Künstler hier
auf der Bühne. Insgesamt traten über 140 Musiker auf den sieben
Festivalbühnen auf. 23.000 Besucher, Livesendungen im Radio, TV und Internet
sowie 1200 Journalisten aus 40 Ländern lassen die Bedeutung des Festivals
ahnen.
Es traten u.a. folgende schwedische Künstler auf:
Alexander Salzberger, Andras Tilliander, Anna Ternheim, Asha Ali, Avatar,
Babian, Bandet, Cut City, Dark Tranquillity, Detektivbyrån, Du Pacque,
Eldskäl - Teater Acta, Emil Jensen, Emmon, Enter The Hunt, Familjen,
Florence Valentin, Freja And This Weeks Freaks, Front De Boeuf, Going Magma,
Helena Josefsson, Henry Fiat’S Open Sore, Ison & Fille, Jazzattacks, Jesaiah,
Juvelen, Kissey Asplund, Laakso, Laleh, Last Days Of April, Le Choix, Lisa
Miskovsky, Little Dragon, Livedemopanelen, Livekonst- Kollektivet Melo, Lust
- Teater Acta, Maia Hirasawa, Mando Diao, Mapei, Marit Bergman, Memfis,
Mixtapes & Cellmates, Navid Modiri & Gudarna, Neverstore, Nils Edvardsson,
Ollibolli, Oslipat, Park Hotell, Pikko, Promise And The Monster, Sabaton,
Sahara Hotnights, Salem Al Fakir, Sanctuary In Blasphemy, Shout Out Louds,
Slagsmålsklubben, Slammer, Sophie Zelmani, Stylusorkestern, Supertjejen
Wilja, Svenska Akademien, Sweet Dreams, Team Flashkick, The Ark, The
Bombettes, The Concretes, The Doits, The Lost Patrol Band, The Scams, The
Sweptaways, The Tallest Man On Earth, The Touch, Those Dancing Days, Thunder
Express, Timbuktu & Damn, Timo Räisänen, Tingsek.
Im Gegensatz zu 2005 und 2006 sind die Karten diesmal nicht ausverkauft
worden. Mehr Infos:
http://www.rockparty.se
„Dancing Queen“, „Super Trouper“ oder
„Take a chance on me“… Auf alle, die heute noch für Agnetha, Frida, Benny
und Björn schwärmen, wartet jetzt ein Musical zum Schwelgen in alten Zeiten.
Am 6. Mai hatte „Mamma Mia“ im Colosseum Theater Essen Premiere. MAMMA MIA!
ist eine mitreißende Musical-Komödie mit den 22 größten Hits von ABBA. Die
Melodien sind von ABBA, erzählt wird aber mit deutschen Texten eine ganz
eigene Geschichte: Es geht um die allein erziehende Donna und ihre 20jährige
Tochter Sophie, die zu ihrer Hochzeit ihre drei möglichen Väter einlädt. Zum
Mitsingen und Mittanzen!
Mehr Infos: www.mammamia.de
Die
schwedische Regierung hat eine Steuersenkung für Betriebe beschlossen, die
junge Leute einstellt. Dadurch sollen die Betriebe motiviert werden, jungen
Leuten eine Arbeit zu geben. Gewinner dieser Steuersenkung ist McDonalds,
weil dort sehr viele junge Menschen Arbeiten. McDonalds wird durch diese
Steuersenkung fünfzig Millionen Kronen sparen. Der gesenkte Steuersatz gilt
auch für die jungen Angestellten.
Quelle: 8sidor 15.06.2007
In Härjedalen und im nördlichen Dalarna
ist der Winter zurückgekommen. In der letzten Nacht und heute Morgen sind
bei Minustemperaturen 5 cm Schnee gefallen und es schneit immer noch. Am
Golfplatz von Funäsdalen liegt genug Schnee, um Ski zu fahren und auf den
Straßen liegt Schneematsch. In den letzten Tagen war noch ein spitzenmäßiges
Sommerwetter mit Temperaturen bis zu 25 Grad, alles war grün und blühte.
Laut Aussage von einem Meteorologe bei SMHI passiert so etwas nur alle 10
Jahre. Der Grund für den Wettersturz sind zwei Tiefdruckgebiete, die von
Norden herziehen.
Quelle: SvD
14.06.2007
Die skandinavische Fluggesellschaft SAS
will durch Umstrukturierungen jährliche Kosten von 2,8 Milliarden
schwedischen Kronen eingesparen und bis zum Jahr 2011 einen Gewinn von 4
Milliarden Kronen vor Steuern erwirtschaften. Die Ersparnisse werden vor
allem aus dem Umzug des Hauptbüros von Frösundavik bestehen, weil die
administrativen Aufwende dort sehr hoch sind. Die Gesellschaft wird auch für
ihre Angestellten ein Lohnsystem mit Gewinnanteil einführen. Der Konzern
will sich in Zukunft nur noch auf das Kerngeschäft Nordeuropa konzentrieren.
Das bedeutet, dass die spanische Tochtergesellschaft Spanair, sowie die
Anteile an British Midland und Air Greenland verkauft werden. Die Maßnahmen
auf dem hart umkämpften Flugmarkt sind nötig und werden in den nächsten zwei
Jahren durchgeführt. Außerdem hofft SAS in der nächsten Vierjahresperiode
mit einer Steigerung der Passagierzahl von 20 Prozent.
Quelle: SvD
13.06.2007
Die
alpine Weltmeisterschaft in Åre
wurde nicht nur eine sportliche und organisatorische Attraktion, der
Wettkampf wurde auch ein wirtschaftlicher Erfolg. Das WM-Komitee meldete
einen Gewinn nach Steuern von 25 Millionen Kronen. Im Übrigen bekam Åre eine
enorme Vermarktung durch das Fernsehen und ausländische Medien. Insgesamt
sahen 563 Millionen Menschen in 24 Ländern die Bilder von Åre.
Quelle: Åre LT
12.06.2007
Der kleine Markt an der Kreuzung
Götgatan–Vartoftagatan auf Södermalm in Stockholm bekommt nach den
Sommerferien den Namen 'Anna Lindhs plats’. Anna Lindh war eine vom
Volk sehr beliebte Politikerin und für viele ein Vorbild. Die schwedische
Außenministerin wurde im September 2003 in einem Stockholmer Kaufhaus
ermordet.
Quelle: SvD
11.06.2007
Heute haben sich die 27 Agrar-Minister
der EU auf einen Rettungsplan für den vom Aussterben bedrohten
Aal geeinigt. Demnach sollen
40 Prozent aller Jungaale in den europäischen Flüssen ins Meer wandern und
so ihre Laichgebiete in der Sargassosee, östlich von Florida, erreichen
können. Ab 2008 müssen ein gutes Drittel der in Europa gefangenen Glasaale
bis zu einer Größe von 20 Zentimetern wieder ausgesetzt werden. Bis 2013
soll dieser Anteil auf 60 Prozent ansteigen.
Laut Landwirtschaftsminister Eskil
Erlandsson hat Schweden lange für diesen EU-Beschluss gearbeitet.
Schwedische Wissenschaftler warnen seit längerem davor, dass der Aal vor
allem wegen der Glasaalfischerei und den Wasserkraftwerken vom Aussterben
bedroht ist. In Schweden gilt schon seit längerem für Berufsfischer eine
Mindestgröße von 60 cm. Der Aalfang für Hobby-Fischer wurde in Schweden
bereits seit 2007 verboten. Damit ist Schweden wieder Mal ein Vorreiter,
wenn es um Umweltfragen geht.
11.06.2007
Nachdem die
EU den Biofestbrennstoff Salix (Weidenholz) wegen
Umweltschutzmaßnahmen subventioniert, hat das
Interesse der schwedischen Landwirte am Anbau des Heizmaterials stark
zugenommen.
Mehr Infos zu
Salix
Heute
bestätigte die Uefa den Beschluss von Schiedsrichter Herbert Fandel beim
EM-Qualifikationsspiel Dänemark-Schweden. Hiermit wird Schweden der Sieg von
3:0 zugesprochen. Schweden liegt jetzt mit 18 Punkten an der Spitze der
Gruppe F. Zusätzlich müssen die Dänen ihre nächsten vier Heimspiele
mindestens 250 Kilometer von Kopenhagen entfernt austragen. Mir geht solch
ein Eingriff ganz einfach ein bisschen zu weit. Wie kann es sein, dass ein
einziger Rowdy über Sieg oder Niederlage einer Mannschaft bestimmen kann?
Warum kann so ein Spiel nicht sportlich entschieden werden?
Quelle: Eurosport 08.06.2007
In
Göteborg
wurden deutsche Erdbeeren mit schwedischem Etikett verkauft. Bei einigen
Kisten wurde vergessen die deutschen Etiketten zu entfernen. Die Beeren
wurden mit Fernlastzügen in das Industriegebiet transportiert und dort von
ca. 10 Arbeitern umgepackt und umetikettiert. Tausende von Kilo
ausländischer Erdbeeren sind so zu schwedischen Erdbeeren geworden. Die
umgepackten Beeren werden in Boutiquen und auf öffentlich Plätzen in der
Umgebung von Göteborg verkauft.
Nun werden Inspekteure der
Landwirtschaftsbehörde Kontrollen bei Erdbeerverkäufern in Göteborg
durchführen. Laut einem Sprecher der Provinzialregierung, kann man jetzt
Erdbeeren bei deutschen Großhändlern für 6 Kronen pro Kilo kaufen. Diese
kann man dann in Schweden für 25 Kronen pro Kilo wieder verkaufen – ergibt
einen Gewinn 19 Kronen pro Kilo.
Quelle:
Aftonbladet 08.06.2007
Die ernsten
Arbeitsunfälle mindern sich weiter in Schweden. Aber immer noch werden an
jedem Arbeitstag 14 Personen so schwer verletzt, dass sie zu Invaliden
werden. Aus internationaler Perspektive sind die Unfälle am schwedischen
Arbeitsmarkt relativ gering, aber trotzdem geschehen jedes Jahr ca. 30.000
Arbeitsunfälle von denen 3.500 zur Invalidität führen.
Polizisten
laufen am größten Gefahr, von einem Arbeitsunfall betroffen zu werden. Die
Berufsgruppen mit den meisten Unfällen, die zur Invalidität führen sind in
der Holz- und Metallindustrie, Land- und Forstwirtschaft, Gruben- und
Bergbauarbeiter sowie Steinmetze. Während bei Unfällen an Maschinen meistens
Männer betroffen sind, geschehen die gewöhnlichsten Unfälle bei Frauen durch
Fallen. In den letzten drei Jahren haben sich die schweren Arbeitsunfälle
mit langer Ausfallzeit stark gemindert.
Die
vorwiegenden Krankheiten, die zur Krankschreibung führen, sind Knochenbrüche
und Erkrankungen an den Extremitäten. Bei Frauen unter 45 Jahren sind
mentale Diagnosen eine fast genau so gewöhnliche Krankheit beim
Krankschreiben.
Ein Bericht
von der Afa-Krankenversicherung, zeigt, dass Männer die in einem von Frauen
dominierenden Beruf arbeiten öfter krank geschrieben werden als Frauen in
dem gleichen Sektor. Das entsprechende gilt für Frauen in traditionell von
Männern dominierenden Berufen. Ein Beispiel dafür sind männliche
Kindergärtner, die öfters wegen psychischen Beschwerden krankgeschrieben
sind als Männer in traditionell männlichen Berufen.
Quelle: SvD
08.06.2007
Schwedens
Qualifikationsspiel gegen Island im Råsunda-Stadion wurde von 16 Kameras
verfolgt. Für Niclas Alexandersson war es heute Abend das hundertste
Länderspiel. Die Schweden bestimmten von Anfang an das Spiel und Marcus
Allbäck schoss in der 11. Minute nach einer Vorlage von Tobias Linderoth das
erste Tor für Schweden. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit mahnte Lars
Lagerbäck seine Spieler zu mehr Balltempo, was auch sofort Wirkung zeigte:
Anders Svensson konnte mit einem harten Schuss in die rechte Torecke zum 2:0
erhöhen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit löste sich Islands Verteidigung
vollständig auf, so dass Olof Mellberg völlig allein im gegnerischen
Strafraum stand und zum 3:0 erhöhen konnte.
Die Schweden
setzten ihren Druck in der zweiten Halbzeit weiter fort, denen die Isländer
nichts entgegensetzen konnten. Nur 3 Minuten nach dem Anpfiff der zweiten
Halbzeit konnte Markus Rosenberg mit seinem linken Fuß das Leder hinter die
gegnerische Ziellinie befördern und nach weiteren 2 Minuten schoss Allbäck
das 5. Tor für Schweden. Danach tobte die Tribüne und man sah nur noch
schwedische Fahnen. Die Isländer konnten es nicht fassen. Ab der 81. Minute
sangen die schwedischen Fans bereits ihre Nationalhymne. Die schwedische
Mannschaft gewann das Spiel überlegen mit 5:0 und führt weiterhin in der
Qualifikationsgruppe F. Insgesamt ein spannendes und vor allem faires Spiel
- es gab nur zwei Gelbe Karten für die dänischen Spieler Vidarsson und
Gunnarsson.
Über das
Ergebnis des abgebrochenen Qualifikationsspiels zwischen Dänemark und
Schweden wird die UEFA am Freitag entscheiden. Nach der Sommerpause tritt
Schweden am 8. September das
Rückspiel gegen Dänemark an.
Spiele der Gruppe F
|
| Nordirland |
0 - 3 |
Island |
| Lettland |
0 - 1 |
Schweden |
| Spanien |
4 - 0 |
Liechtenstein |
| Island |
0 - 2 |
Dänemark |
| Schweden |
3 - 1 |
Liechtenstein |
| Nordirland |
3 - 2 |
Spanien |
| Schweden |
2 - 0 |
Spanien |
| Dänemark |
0 - 0 |
Nordirland |
| Lettland |
4 - 0 |
Island |
| Island |
1 - 2 |
Schweden |
| Nordirland |
1 - 0 |
Lettland |
| Liechtenstein |
0 - 4 |
Dänemark |
| Liechtenstein |
1 - 4 |
Nordirland |
| Spanien |
2 - 1 |
Dänemark |
| Liechtenstein |
1 - 0 |
Lettland |
| Nordirland |
2 - 1 |
Schweden |
| Spanien |
1 - 0 |
Island |
| Island |
1 - 1 |
Liechtenstein |
| Dänemark |
0 - 3 |
Schweden |
| Lettland |
0 - 2 |
Spanien |
| Schweden |
5 - 0 |
Island |
| Liechtenstein |
0 - 2 |
Spanien |
| Lettland |
0 - 2 |
Dänemark |
| Nordirland |
22.08.2007 |
Liechtenstein |
| Schweden |
08.09.2007 |
Dänemark |
| Lettland |
08.09.2007 |
Nordirland |
| Island |
08.09.2007 |
Spanien |
| Island |
12.09.2007 |
Nordirland |
| Spanien |
12.09.2007 |
Lettland |
| Dänemark |
12.09.2007 |
Liechtenstein |
| Liechtenstein |
13.10.2007 |
Schweden |
| Island |
13.10.2007 |
Lettland |
| Dänemark |
13.10.2007 |
Spanien |
| Schweden |
17.10.2007 |
Nordirland |
| Liechtenstein |
17.10.2007 |
Island |
| Dänemark |
17.10.2007 |
Lettland |
| Spanien |
17.11.2007 |
Schweden |
| Nordirland |
17.11.2007 |
Dänemark |
| Lettland |
17.11.2007 |
Liechtenstein |
| Spanien |
21.11.2007 |
Nordirland |
| Schweden |
21.11.2007 |
Lettland |
| Dänemark |
21.11.2007 |
Island |
Auf große
Liebe stoßen die Schweden nicht bei ihren nordischen Vettern. Die
interfamiliären Zwistigkeiten, Vorurteile und Abneigungen sitzen tief.
Sie wuchern aus historischen Wurzeln. Die Volksseele kocht schnell, wenn
es alle Jahre wieder zu offenen Feldschlachten auf grünem Rasen kommt.
Beim Fußball-Länderkampf Schweden-Dänemark verwandeln sich die Stadien
in Hexenkessel. Die Schweden trösten sich da mit ihrem alten Sprichwort,
dass es dem nicht gut gehen kann, der keine Feinde hat. Bei so viel
unfreundlichen Zeitgenossen ringsum bräuchten sie um ihr Wohlergehen
nicht allzu besorgt zu sein.
06.06.2007
Der
Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied heute in seinem
Urteil, dass das schwedische Alkoholmonopol gegen den Grundsatz des freien
Warenverkehrs verstößt. Das Urteil ist ein starker Rückschlag für die
schwedische Regierung. Schwedische Privatpersonen müssen bislang ihren Kauf
von alkoholischen
Getränken mit einem Alkoholgehalt größer als 3,5 Vol.%
über die staatliche Monopolorganisation ‚Systembolaget’ abwickeln.
Durch den dort relativ teuren Alkohol möchte der schwedische Staat den
Alkoholmissbrauch dämpfen. Der schwedische Zoll hat in den letzten Jahren
Millionen von Litern Importalkohol beschlagnahmt, der über das Internet
bestellt wurde. Durch den heutigen Richterspruch dürfen EU-Bürger künftig
direkt per Versandhandel in anderen EU-Staaten einkaufen. Dadurch wird der
Alkohol per Direktbestellung um ca. 17 Prozent billiger. Allerdings hat das
höchste EU-Gericht nichts über die Frage des
Steuersatzes gesagt. In
Schweden beträgt der aktuelle Steuersatz für Schnaps 501,41 Kronen/Liter
reinem Alkohol. 1 Liter Wodka mit einem Alkoholhalt von 40% kostet (1 L x 40 Vol.% = 0,4 L reiner Alkohol) 0,4 L x 501,41 SEK = 200,57 Kronen an Steuern.
In Schweden
gilt es als unschicklich, zur Flasche zu greifen, denn die Sozialbehörden
haben den Alkohol zum Staatsfeind Nummer eins erklärt. Wer dennoch
Hochprozentiges in einem der vierhundert staatlichen Monopolgeschäfte kauft,
tut solches nur mit schlechtem Gewissen.
Um den Alkoholkonsum niedrig zu halten, werden alle alkoholischen Getränke
mit hohen Steuern belegt. Das schon neurotische Verhältnis des Schweden zum
Alkohol treibt ihn dazu, vor der staatlichen Bevormundung ins benachbarte
Ausland zu entfliehen. So überquert er den schmalen Öresund, der Schweden
von Dänemark trennt, und fällt mit seinem aufgestauten Durst in die
Schnapsbutiken von Helsingör ein. Dort ist dann die ganze staatlich
anerzogene Abstinenz vergessen und es zeigt sich die ganze Doppelmoral der
Schweden mit der Flasche.
Der Bordershop in Puttgarden und die anderen Schnapsläden auf Fehmarn, sehen
der täglichen Invasion 'der Durstigen' mit hämischer Genugtuung entgegen.
05.06.2007
Wie die
Polizei mitteilte, ist der 29jährige Hooligan dänischer Staatsbürger mit
Wohnhaft in Schweden. Er wird heute in Kopenhagen einem Richter zur
Voruntersuchung vorgeführt und muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen.
Der dänische Fußballverband macht den Hooligan persönlich für den Skandal
verantwortlich und fordert Strafzahlung wegen nun ausbleibender Einnahmen.
Es ist
Wahnsinn, auf das Spielfeld zu laufen und den Schiedsrichter zu schlagen,
doch die Ordnungshüter bekamen die Sache schnell unter Kontrolle. Nachdem
Christian Poulsen für sein hässliches Foul gegen Markus Rosenberg die Rote
Karte bekam, sollte die Sache eigentlich erledigt sein. Der Ball lag ja
außerdem auf dem Elfmeterpunkt für Schweden und das Spiel sollte auf
sportlichem Weg entschieden werden. Doch der deutsche Schiedsrichter,
Herbert Fandel, wollte es anders. Sein Beschluss, das Spiel abzubrechen und
den Gästen eine Minute vor dem Schlusspfiff den Sieg zuzusprechen, stellte
ihn anstelle des Spiels in den Mittelpunkt. Gewiss, Schiedsrichter sind so.
Ihre Persönlichkeit, geprägt von Eifer, Rechtschaffenheit und
Kontrollbedürfnis, kann in der Hitze der Streitigkeit allzu schnell
hervortreten. Es spielt dabei keine Rolle, dass man ihn neulich zu ‚Europas
bestem Schiedsrichter’ auserwählte. Nicht der Hooligan, sondern die
Überreaktion von Herbert Fandel ist der größte Skandal im europäischen
Fußball. Durch die juristisch richtige aber moralisch bedenkliche
Entscheidung des Schiedsrichters wurde Dänemark aus der EM-Qualifikation
rausgekickt. Der gestrige Tag wird wohl als "schwarzer Tag für den dänischen
Fußball" in die Geschichte eingehen. Es ist wirklich Schade, nach so einem fantastischen Abend.
Die Sicherheitsmaßnahmen im Råsunda-Stadion in Stockholm wurden wegen des
EM-Qualifikationsspiels gegen Island am Mittwoch verschärft. Der schwedische
Fußballverband will auf keinen Fall, dass sich so ein Skandal wie gestern in
Kopenhagen wiederholt. Das Wachpersonal wird auf 250 Personen erhöht werden. Der
Schiedsrichter Alain Hamer aus Luxemburg wird das Spiel leiten. Zeigt er nur
halb so viel Courage wie Herbert Fandel, dann wird es sicherlich ein gutes
Match.
03.06.2007
Bei klarblauem Himmel war um 20.00 Uhr im Parkstadion von Kopenhagen Anstoß in
der EM-Qualifikationsgruppe F. Nach einem Foulspiel an Anders Svensson schoss
Johan Elander in der 7.Minute das erste Tor für Schweden. In der 23. Minute traf
Petter Hansson mit einem Freistoß aus 30 Metern Entfernung zum 0:2. Nur 3
Minuten später erhöhte Elmander vor den 42.000 Zuschauern zum 0:3. Die
schwedischen Fans explodierten und riefen: ”Sverige... Sverige... Sverige...”.
Durch einen Deckungsfehler im Strafraum konnten die Dänen zum 1:3 abschwächen.
In der 2. Halbzeit verringerten die Dänen den Abstand zum 2:3 und glichen in 75.
Minute zum 3:3 aus.
In der 89. Minute wurde das Spiel gestoppt, als eine Fan-Attacke auf den
deutschen Schiedsrichter stattfand. Das skandinavischen Duell soll nach Angaben
des dänischen Fußballverbandes mit 3:0 für Schweden gewertet werden. Allerdings
wird darüber erst noch durch die Justizgremien der Europäischen Fußball-Union
UEFA entschieden. Der Anlass für die Frustration des dänischen Zuschauers war,
dass der Schiedsrichter Christian Poulsen nach einem Zusammenstoß mit Markus
Rosenberg vom Platz verwies und einen Elfmeter für die Gäste verhängte. Schweden
steht nun mit 15 Punkten an der Tabellenspitze der Gruppe F und hat beste
Chancen, sich für das EM-Turnier 2008 zu qualifizieren.
Nach diesem verrückten Match sehen wir nächste Woche das letzte Spiel in dieser
Gruppe, wo die schwedische Mannschaft zuhause in Stockholm auf Island trifft.
Die Tickets für die EM-Spiele 2008 in Österreich und der Schweiz sind heiß
begehrt. Das Interesse am Kauf von Eintrittskarten überstieg das Angebot um das
30-fache. Insgesamt lagen über 10 Millionen Nachfragen für die 346.000 Tickets
vor. Nach Überprüfung der Anträge kam es deshalb zu einer Verlosung unter
notarieller Aufsicht.
02.06.2007
Voriges Jahr war das größte Einwanderungsjahr in Schweden seit den Zählungen
in Jahr 1875. Im letzten Jahr wanderten 95.750 Personen nach Schweden ein.
Der Hauptgrund, so schreibt Statistiska centralbyrån (SCB) in seinem
Web-Magazin, ist das neue von November 2005 bis einschließlich März 2006
geltende Asylgesetz. Das Gesetz gab zusätzlich 14.000 Personen eine
Aufenthaltserlaubnis, die Verwandte in Schweden hatten. Damit nahm die
Einwanderung verglichen mit 2005 um 47 Prozent zu. Die größte Gruppe mit 16%
waren schwedische Mitbürger die vom Ausland zurückkehrten. An zweiter Stelle
standen ca. 9000 irakische Flüchtlinge auf - über 40 Prozent der 22.000
Iraker, die nach Europa kamen. Von den Einwanderern, die nicht aus den
nordischen Ländern kamen, erhielten vier von zehn eine Aufenthaltserlaubnis
aus familiären Gründen. Der Flüchtlingsstatus wurde bei 2589 Personen bzw.
2,7% der Einwanderer bewilligt. Insgesamt bekamen 6614 Mitbürger, die nicht
aus den skandinavischen Ländern kamen, eine Arbeitserlaubnis, wovon 2452 aus
Polen stammen.
Laut der Jahresstatistik des Staatlichen Amtes für Integration nimmt die
Ausländerfeindlichkeit in Schweden weiter zu. 7,3 Prozent der befragten
Schweden würden eine rechtspopulistische Partei, die Ausländer schneller
abschiebt. 15 Prozent würden arbeitslose Einwanderer abschieben, wenn sie
keine Arbeit finden.
Die wohl bekannteste Musikgruppe Schwedens bekommt nun endlich ihr eigenes
Museum. Am 28. November 2006 fiel bei einer Pressekonferenz in Stockholm der
Startschuss für das Projekt 'ABBA the Museum'. Stockholm soll zum Pilgerort für
alle Abba-Fans werden. In Stockholm sind die Planungen für das ABBA-Museum nun
im vollen Gange. Das Museum werde etwa 40 bis 50 Millionen Kronen kosten. Es
wird die schwedische Hauptstadt um eine weitere Attraktion bereichern und viele
zahlungskräftige Touristen anziehen. Die Berechnungen liegen vorsichtig bei
einer halben Millionen Besucher pro Jahr.
In einer Traumlage inmitten von Zentral-Stockholm, am südlichen Kai in
Stadsgården liegt ein großer Backsteinbau. Das Haus wurde 1906-1910 von dem
Architekt Ferdinand Boberg gebaut. Die Renovierungsarbeiten des 4000 m2
großen Zollhauses beginnen bis zum Jahreswechsel. ABBA the Museum wird ein Haus
voller ABBA-Musik, Originalkleider, Geschichte, Fotos, Instrumenten. Viele
Andenken an die 70er & 80er Jahre sollen Abba-Fans in dem Museum bewundern
können. ABBA the Museum wird auch ein Eventlokal, ein Café und die weltgrößte
ABBA-Butik enthalten. Es wird auch das "ABBA"-Aufnahmestudio nachgebaut werden.
Im Frühjahr 2009 sollen die Pforten öffnen. Der Kartenverkauf startet im
Frühjahr 2008.
ABBA ist mit 370 Millionen verkaufter Scheiben eine der größten Musikgruppen in
der Geschichte. Obwohl die ehemaligen Bandkollegen Agnetha Fältskog, Benny
Anderson, Björn Ulvaeus und Anni-Frid Reuss (früher Lyngstad) 1981 ihr letztes
Album veröffentlichten, verkauft die ehemalige Pop-Gruppe immer noch 2,3
Millionen Alben pro Jahr.
http://www.abbaworld.com

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