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Brot ist eines der ältesten vom Menschen
kultivierten Nahrungsmittel. Schon während der Wikingerzeit wurde in
Skandinavien Brot gebacken. Eine Theorie geht dahin, dass die runden
Brotscheiben anstelle von Tellern gebraucht wurden. Das Brot sollte Fleisch
und Fischbrühe aufsaugen. Erst seit dem 16. Jahrhundert gibt es das
viereckige lange Brot und ab dem 19. Jahrhundert begann man im Norden damit,
Brotscheiben mit Butter zu bestreichen und mit Käse oder anderem zu belegen.
Weißbrot passt zu Krabben, Austern, Garnelen und Käse. Knäckebrot lässt sich
vielseitig zu allem verwenden. Roggenbrot oder dunkles Mischbrot gehört zu
Fleisch, Fisch und Geflügel. Schwarzbrot isst man zu Muscheln, Tomaten und
Weichkäse. Die Brotabteilungen in den schwedischen
Supermärkten sind wie bei uns in Deutschland meistens relativ groß. Man
bekommt allerdings sehr schlecht frisches, knuspriges Brot zu kaufen. Zudem
schmecken die meisten schwedischen Brote süßlich. Melasse und Zucker sind
häufig Bestandteil der einheimischen Brotsorten. Nur 2 Prozent des in
Schweden verzehrten Brotes wird noch selbst zu Hause gebacken, ungefähr 98
Prozent wird in den schwedischen Bäckereien und Backbetrieben
produziert. Der bekannteste schwedische Kuchen ist wohl der Blaubeerkuchen. Die
Blaubeeren sind ja in Schweden sowieso im Spätsommer das Dessert Nr. 1.
Viele frieren die Beeren auch ein, und man bekommt sie deshalb das ganze
Jahr.
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