Zubereitung:
Wenn man keine
frische Gans bekommt, dann sollte man sie einen Tag vor dem Zubereiten auftauen. Die Gans säubern,
innen und außen abwaschen und mit Haushaltspapier abreiben. Je nach Geschmack
von innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Kastanien in siedendes
Wasser legen und danach von der Schale befreien. Den Bauchraum mit den Kastanien
füllen und danach zunähen. Die gefüllte Gans in eine Bratenpfanne legen, die
Brustseite nach oben, und auf dem Herd in der Butter bräunen. Danach kochendes
Wasser hinzufügen und im Backofen auf der mittleren Schiene bei ca. 175-180 °C
die Gans 1,5-2 Stunden braten. Hin und wieder mit dem Bratensaft begießen. Die
Gans kann auch mit geschälten, geviertelten und leicht gezuckerten Äpfeln und
gebrühten, entsteinten Backpflaumen oder mit gehackten Champignons gefüllt
werden.
Nach der Garzeit
die Gans aus dem Backofen holen und quer halbieren. Als Beilage den Rotkohl und
Semmelknödel servieren. Zum Gänsebraten werden Klöße oder Kroketten, Rotkohl und
eine Soße gereicht, die aus dem ausgetretenen Gänsefett hergestellt wird. Wer
jetzt aufgeben will, sollte einen Aquavit
als Verdauungshilfe ordern.
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