Schwedisch Deutsch


Deutsch Schwedisch

Schwedenbitter

SchwedenbitterZutaten:

10 g Aloe (auch Enzianwurzel oder Wermutpulver)

5 g Myrrhe

0,2 g Safran

10 g Sennesblätter

10 g Naturkampfer

10 g Rharbarberwurzel

10 g Zittwerwurzel

10 g Manna

10 g Theriak venezian

5 g Angelikawurzel

Zubereitung:

Da der originale Schwedenkräuter abführend wirkt, bekommt man ihn nur in Apotheken. Wer den Schwedenbitter selber mit klarem Schnaps oder Korn ansetzen möchte, kann sich die fertige Kräutermischung im Internet bestellen. Die Kräuter werden in einer 2-Liter Flasche mit 1,4 Liter 38-40%igem Korn angesetz. Man lässt die Flasche dann mindestens 14 Tage an einem warmen Ort stehen. Je länger man die Schwedenkräuter ziehen lässt, desto heilkräftiger wird der Schwedentropfen.
Schwedenkräuter haben schon sehr oft dort geholfen, wo der Arzt nicht mehr weiter wusste. Das Rezept wurde nach dem Tod des berühmten schwedischen Arztes, des Rektors der Medizin, Dr. Samst, in seinen Schriften gefunden. Durch die bekannte österreichische Kräuterspezialistin Maria Treben wurden sie dann wieder bekannt gemacht.

Anwendungsarten:

Ob die dargestellten Anwengungsmöglichkeiten auch wirklich helfen, sei dahingestellt. Hier nur eine kurze Aufzählung von Gebräuchen, die den Schwedenkräutern nachgesagt werden.

Innerlich: Prophylaktisch nimmt man nach Angabe der "Alten Handschrift" morgens und abends je einen Teelöffel verdünnt. Bei Unpässlichkeiten jeder Art können 3 Teelöffel verdünnt genommen werden. Bei bösartigen Erkrankungen sind 2 bis 3 Esslöffel täglich wie folgt einzunehmen. Je ein Esslöffel trinkt man verdünnt mit 1/8 Liter Kräutertee verteilt auf eine halbe Stunde vor und eine halbe Stunde nach jeder Mahlzeit.

Umschläge:

Je nach Stelle nimmt man ein kleineres oder größeres Stück Watte, befeuchtet es mit Schwedenbitter und legt es auf die zu behandelnde Stelle, die man vorher mit einer Ringelblumensalbe eingerieben hat. Den Umschlag lässt man je nach Erkrankung zwei bis vier Stunden einwirken. Wenn man es verträgt, kann man den Umschlag auch über Nacht lassen. Nach Abnehmen des Umschlages pudert man die Haut ein. Sollten sich bei empfindlichen Personen trotzdem Hautreizungen einstellen, muss man die Umschläge kürzer anwenden oder eine Zeitlang ganz aussetzen. Auf keinen Fall darf man das Einfetten der haut vergessen.

Foto: ©Erich Hartmann

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