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Müllanalyse der Kommune Årjäng

In der schwedischen Kommune Årjäng untersuchte man im Herbst 2005 den Müll nach seinem Inhalt, um zu sehen, was alles weggeworfen wird. Die Analyse umfasste den gesamten brennbaren Müll einer 14 Tagesperiode. Der Müll wurde nach Inhaltsstoffen sortiert und statistisch ausgewertet.

Resultat:

Im Jahr 2005 warfen die Bewohner Årjängs durchschnittlich 173 kg/Einwohner in den Mülleimer für brennbaren Abfall.

Müllanalyse

Aus dem Diagramm sehen wir, dass über 10% des Abfalls Zeitungen sind, die wieder verwertet werden könnten. Fast 42% des Abfalls sind biologisch abbaubar, das heißt meistens Essensreste. Dieser Anteil könnte gemindert werden, wenn sich noch mehr Bürger für das Kompostieren entscheiden würden. 0,8 % des Mülls in der Tonne für brennbaren Abfall waren nicht brennbar und gehören in die Restabfalltonne bzw. zu Wiederverwendungszentralen (återvinningscentralerna). Der Anteil von gefährlichem Abfall in den Mülleimern für brennbaren Abfall lag bei 0,3 % oder 0,6 kg/Person. Rechnet man den gesamten gefährlichen Abfall der Gemeinde zusammen so sind dass ganze 5 Tonnen.

Erkenntnis:

Auch die Schweden produzieren zuviel Müll. Jeder sollte etwas tun, um den Müll zu reduzieren. Wenn die schwedischen Bürger den wieder verwendbaren Abfall (Zeitungen, Glas, Papier- u. Metallverpackungen) besser sortieren und die biologisch abbaubaren Abfälle (Garten- und Küchenabfälle) kompostieren würden, könnten sie fast 2/3 an Müll sparen. Durch die Wiederverwertung der gesammelten Stoffe benötigt man weniger Rohstoffe aus der Natur.

 

 

 

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