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So adressiert man Briefe richtig

Damit die verschickte Post in den richtigen Händen landet, müssen ein paar Dinge beachtet werden. Wenn man nicht richtig adressiert, kommt der Brief entweder mit langer Verzögerung oder im schlimmsten Fall gar nicht erst an. Hier die fünf häufigsten Fehler. Seit einigen Jahren setzt die Deutsche Post AG auf Adress-Lese-Maschinen. Mittlerweile sind die Anlagen sehr gut. Sie erkennen bis zu 80 Prozent aller handschriftlichen Adressen. Das Problem sind weniger die Schriftarten, sondern die Leerzeilen, die zwischen Empfänger und Straße oder Straße und Ort stehen. Beide Leerzeilen entfallen. So sind die Geräte eingestellt. Die Adresse schreibt man stets linksbündig in einheitlicher Schriftart und -größe und mit gleichem Zeilenabstand. Wenn man sich nicht daran hält, müssen die Briefe per Hand eingescannt werden und das führt zu vermeidbarer späterer Zustellung. Zudem wird gerne bei der Inlandspost die Kennung "D" für Deutschland verwendet. Es ist nicht nur überflüssig, es wird von der Maschine als Null gelesen und landet prompt zum Beispiel in Leipzig und nicht in Mannheim.

Zur Adressierung stehen sechs Zeilen in folgender Reihenfolge zur Verfügung. Die folgenden Informationen sollen der Reihe nach angegeben werden:

  1. Empfängerbezeichnung (z.B. Firmenbezeichnung, Anrede)

  2. Nähere Empfängerbezeichnung (z.B. Abteilung, Vorname, Name)

  3. Ortsteil (wenn gewünscht)

  4. Zustell- bzw. Abholangaben

  5. Straße, Hausnummer

  6. Postleitzahl und Bestimmungsort (ohne vorangestelltes Länderkennzeichen)

  7. Länderbezeichung in Großbuchstaben und komplett ausgeschrieben.

Die Anschrift wird in einem Block, ohne Leerzeile, dargestellt. Die Briefmarken werden in der oberen rechten Ecke der Aufschriftseite angebracht (ausgenommen: Internetmarke und DV-Freimachung). Reklameaufkleber oder -aufdrucke, die mit Briefmarken verwechselt werden können, dürfen auf der Adressseite auf keinen Fall angebracht werden.

Bei Auslandsbriefen hält sich die Länderabkürzung vor dem Ort beständig: SE-11121 Stockholm. Auch das fällt weg. Stattdessen soll man den Ländernamen und den Ort idealerweise in Großbuchstaben und in der Landessprache hinschreiben. Also: 11121 STOCKHOLM, SCHWEDEN. "SVERIGE" würde das Gerät allerdings auch erkennen.

Damit die Briefe beim Empfänger ankommen, ist es wichtig, sich an die Standards zu halten. In Marburg befindet die Klärungsstelle der Deutschen Post. Die Mitarbeiter entschlüsseln dort mühsam die möglichen Empfänger. Die Zustellung kommt meistens an, nur mit großer Verzögerung.

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